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Historie

Vergangenheit begreifen, Zukunft gestalten

Bereits 1947 entwickelt Rentschler Impfstoffe gegen bakterielle Erkrankungen und führt seit der Etablierung des eigenen Geschäftsbereichs Biotechnologie im Jahre 1974 viele wegweisende biopharmazeutische Produkte zur Marktreife, darunter das weltweit erste Interferonpräparat Fiblaferon®. 1993 werden alle biotechnologischen Aktivitäten in der Rentschler Biotechnologie GmbH zusammengeführt, die nunmehr ihr über Jahrzehnte erlangtes Wissen in der Entwicklung und Herstellung von biotechnologischen Arzneimitteln anderen Unternehmen als Dienstleistung erfolgreich anbietet.

Im Jahre 1947 eröffnet Rentschler ein bakteriologisches und virologisches Institut, in dem über Jahre veterinärmedizinische Impfstoffe hergestellt werden.
Dr. Friedrich E. Rentschler, der 1959 die Geschäftsführung von seinem verstorbenen Vater Erwin übernimmt, entschließt sich 1974, in dieser biotechnologischen Abteilung Interferone zu entwickeln.

Dies führt 1983 zur weltweit ersten Zulassung des natürlichen Interferon-ß-Präparates Fiblaferon®. Heute werden Interferone gegen Multiple Sklerose, Hepatitis und einige Krebsarten eingesetzt. Im Jahr 1989 folgt die erste Zulassung eines rekombinant hergestellten Interferons.

1993 werden alle biotechnologischen Aktivitäten in der Rentschler Biotechnologie GmbH zusammengeführt, die nunmehr ihr über Jahrzehnte erlangtes Wissen in der Entwicklung und Herstellung von biotechnologischen Arzneimitteln anderen Unternehmen als Dienstleistung erfolgreich anbietet.
Mit Dr. Nikolaus F. Rentschler übernimmt am 1. April 1999 die nunmehr dritte Generation die Geschäftsführung.

In den Jahren 2001 und 2002 wurden durch ein 20-Millionen-Euro-Investitionsprogramm die Kapazitäten verdreifacht und damit die Grundlage für ein weiterhin dynamisches Wachstum des Unternehmens gelegt.

2006 gab Rentschler ein Investitionsprogramm von 50 Millionen Euro zur Erweiterung der Produktionsanlagen bekannt. Seitdem sind zwei neue 500 L Anlagen (Mitte 2007) und eine 2.500 L Multi-Prozess-Anlage (Mai 2008) in Betrieb gegangen.

Zum aktuellen Zeitpunkt stehen 9 hochmoderne, nach neuestem Stand der Technik ausgestattete Suiten für die GMP-Produktion zur Verfügung. Damit befindet sich Rentschler Biotechnologie weltweit unter den führenden Unternehmen der Branche. Auch künftig wird Rentschler Biotechnologie die Produktionsanlagen weiter ausbauen, um Kapazitäten für neue, anspruchsvolle Aufgaben zu schaffen.

Jahrzehntelange Pharma- und Biotech-Kompetenz

1947 Gründung eines bakteriologischen und virologischen Instituts, Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Impfstoffen
1974 Schaffung des Unternehmensbereichs „Biotechnologie“
1979 Einführung rekombinanter Zelltechnologien
1983 Weltweit erste Zulassung des natürlichen Interferon-ß-Präparates Fiblaferon®
1986 Patentantrag für die rekombinantes IFN-ß produzierende CHO-Zellinie
Inbetriebnahme einer neuen GMP-Anlage zur Fertigung von rekombinantem IFN-y
1989 Zulassungen für ein rekombinantes IFN-y und ein topisches IFN-ß-Gel
1993 Zusammenführung aller Biotech-Aktivitäten in die neu gegründeten Rentschler Biotechnologie GmbH
1997 Konzentration aller Geschäftsaktivitäten auf integrierte Dienstleistungen für die Entwicklung von biopharmazeutischen Produkten
2000 Wiedererteilung des Patents zu rIFN-ß-Zellinie
2003 Inbetriebnahme neuer Anlagen, Verdreifachung der Produktionskapazitäten
2006 Beginn Ausbauprogramm für die Wirkstoffproduktion (2x 500 L und 2 x 2.500 L Fermentationslinien)
2006 Gründung des US Unternehmens mit Vertriebsbüro in New Jersey
2007 Inbetriebnahme von zwei 500 L GMP-Produktionslinien
2008 Inbetriebnahme der ersten von zwei 2.500 L GMP-Produktionslinien
2010 580 Mitarbeiter
Geändert: 29.04.2010 © Rentschler Biotechnologie GmbH 2005-2006 | Impressum | Rechtliche Hinweise | Datenschutz